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Ausstellung BODEN. GRUND ZUM LEBEN. zu Gast beim 1. Kölner Saatgutfestival

05.03.2016 

Mehr als 1000 Interessierte besuchten am 5. März das 1. Kölner Saatgutfestival. Der Verein Kölner NeuLand, der das Festival mit anderen Kölner Gemeinschaftsgärten organisierte, sieht den hohen Andrang als großen Erfolg der Veranstaltung. Die Börse fand 2016 zum 4. Mal statt.

Mehr als 1000 Interessierte besuchten am 5. März das 1. Kölner Saatgutfestival. Der Verein Kölner NeuLand, der das Festival mit anderen Kölner Gemeinschaftsgärten organisierte, sieht den hohen Andrang als großen Erfolg der Veranstaltung. Die Börse fand 2016 zum 4. Mal statt.

Neben dem Kernstück des Festivals, einer Saatguttauschbörse, lockte ein vielseitiges Rahmenprogramm Besucher und Besucherinnen an. Workshops und Vorträge gaben Einblicke rund um die Themen Saatgut sowie Ernährung. So stellte der deutsche Dokumentarfilmer Valentin Thurn ("Taste the Waste") seinen Film "10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?" vor, der lokale und regionale Ansätze für die globale Ernährungssicherung aufzeigt. Die Poster-Ausstellung BODEN. GRUND ZUM LEBEN. lud Besucherinnen und Besucher ein, sich über die Wichtigkeit des Schutzes unserer Böden zu informieren.

© Dorothea Hohengarten/Kölner NeuLand e.V.

Interessierte Gärtner und Gärtnerinnen hatten nicht nur die Möglichkeit ihr samenfestes Saatgut auszutauschen, sondern auch Ideen dazu wie unserer Ernährungssystem in der Zukunft aussehen und eine nachhaltige Ernährung auf lokaler Ebene realisiert werden könnte. Vorgestellt wurde in diesem Zusammenhang die bevorstehende Gründung des "Ernährungsrates Köln", ein Experten-und Beratungsgremien, das zum Ziel hat die lokale Lebensmittelversorgung in Köln nachhaltiger zu gestalten.

© Dorothea Hohengarten/Kölner NeuLand e.V.

Abschluss des Festivals bildete die Vorführung des Filmes "Die Saatgut-Retter" (2013, arte). Der Film verdeutlicht die Zusammenhänge auf dem globalen Saatgutmarkt, der heute vorrangig durch große Konzerne dominiert wird. Die Synergieeffekte der Veranstaltung werden sich, so die Hoffnung des Veranstalters, durch jede Einzelne und jeden Einzelnen in Gärten und auf Balkonen in und um Köln umsetzen.

 

Quelle: Kölner NeuLand Gemeinnütziger e. V.