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Nachhaltige Nutzung von Boden und Wasserressourcen ist auch während der Internationalen Grünen Woche ein zentrales Thema

20.01.2017 

Die Agrarmesse "Internationale Grüne Woche" in Berlin lockt jedes Jahr mehrere hunderttausend Verbraucher und Fachbesucher an. Wie jedes Jahr haben neben der Präsentation von Nahrungsmitteln aus aller Welt politische Themen eine zentrale Rolle gespielt. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutierten die Bedeutung von nachhaltiger Ressourcennutzung in der Landwirtschaft für den Kampf gegen den Hunger weltweit.

von re nach li: Dr. Marcella D’Souza, Executive Director of the Watershed Organisation Trust (WOTR) Olcay Ünver, Deputy Director Land and Water at FAO Alexander Müller, Member of the German Council for Sustainable Development (Moderation) H.E. Jacob Ouédraogo, Minister of Agriculture and Hydraulic Management Innocent Ntabana, Executive Director at Nile Basin Initiative Jeremy Bird, Director General at International Water Management Institute (IWMI)

Die Internationale Grüne Woche lockt als internationale Ausstellung zu Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau nicht nur Verbraucher, sondern auch viele Fachbesucher an. Denn parallel zu der Agrarmesse tagte auch in diesem Jahr das „Global Forum for Food and Agriculture (GFFA)“, eine internationale Konferenz, bei der Vertreter und Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zentrale Zukunftsfragen der globalen Landwirtschaft beleuchten. Bei der diesjährigen GFFA thematisierte das Fachpodium „Integriertes Land- und Wassermanagement – Baustein für eine Welt ohne Hunger“, organisiert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, die Bedeutung von nachhaltiger Ressourcennutzung für die globale Ernährung. Im Rahmen des Fachpodiums diskutierten Experten und hochrangige politische Vertreter, wie der Parlamentarische Staatssekretär im BMZ, Thomas Silberhorn, und der Minister für Landwirtschaft und Wasserbau von Burkina Faso, Herausforderungen für die Umsetzung von integriertem Land- und Wassermanagement weltweit.

© BMEL/Thomas Trutschel/photothek.net

In Zeiten von zunehmender Konkurrenz um und der Verknappung von bestehenden Wasserressourcen durch Bevölkerungswachstum und Klimawandel muss sich die Landwirtschaft anpassen. „Integriertes Land- und Wassermanagement” ist als ein Ansatz zu verstehen, der die Nutzung von Boden und Wasser für die Nahrungsmittelproduktion ermöglicht, aber dabei die natürlichen Funktionen von Ökosystemen (z.B. Prozesse der Bodenbildung) und die Wasserverfügbarkeit für andere Sektoren (z.B. Trinkwasser) sicherstellt, sowie der dauerhaften Schädigung von Böden und Wasserressourcen vorbeugt. In wasserarmen Regionen Afrikas werden beispielsweise sog. Talschwellen – niedrige Rückstaumauern zur Minderung des Wasserabflusses aus Flusstälern und der dadurch verursachten Bodenerosion – errichtet. So wird sichergestellt, dass vorhandenes Land und Wasserressourcen effizient genutzt, nicht weiter geschädigt und für die Nahrungsmittelproduktion zukünftiger Generationen erhalten bleiben.

Weitere Informationen

GFFA Fachpodium „Integriertes Land- und Wassermanagement – Baustein für eine Welt ohne Hunger“

Fachexpertise Wasserressourcenmanagement

Projektbeispiel Talschwellen in Afrika

 

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