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Tropentag 2016 fordert Solidarität und Nachhaltigkeit beim Umgang mit natürlichen Ressourcen

29.09.2016 

Wie kann man Bodenressourcen nachhaltig nutzen, verbessern und fair aufteilen? – Dies war eine der wichtigsten Fragestellungen der diesjährigen, internationalen Tropentag-Konferenz, die vom 18. bis 21. September 2016 an der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien ausgerichtet wurde.

Im Rahmen des Tropentages, der jährlich wiederkehrenden Konferenz zu den Themen tropische und subtropische Landwirtschaft und Management natürlicher Ressourcen, traf sich die internationale Fachwelt aus den Bereichen Agrarforschung und Entwicklung, um Möglichkeiten der fairen und nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen zu präsentieren und diskutieren.

Insbesondere Prof. Bernhard Freyer, Leiter des Instituts für Ökologischen Landbau der BOKU und Mitglied der wissentschaftlichen Leitung des diesjährigen Tropentages, wies in seinen inhaltlichen Beiträgen auf die Relevanz einer nachhaltigen und konservierenden Bodenbearbeitung für die landwirtschaftliche Produktion hin.

Neben Sessions zu Bodenfruchtbarkeit und Nährstoffmanagement, ökologischer Landwirtschaft sowie Wasser und Boden, stand der Einfluss von Verschmutzungen und des Klimawandels auf Landressourcen im Fokus der Veranstaltung.

Beiträge aus konkreten Forschungsprojekten rund um das Thema Landwirtschaft, Landdegradation und Bodenschutz wurden insbesondere in der Session "Water and Soil" eingebracht. Ein Beispiel ist die Präsentation "How Climate-Smart Are the GIZ Supported Soil Protection and Rehabilitation Technologies in Benin, Burkina Faso, Ethiopia, India and Kenya?". Im Rahmen dieser Forschung wurde untersucht, inwiefern Bodenschutzmaßnahmen, die innerhalb des Vorhabens „Bodenschutz und Bodenrehabilitierung für Ernährungssicherung“ der Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in den Zielländern Benin, Burkina Faso, Äthiopien, Indien und Kenia implementiert wurden, klimafreundlich sind und zur Verminderung von Treibhausgasen beitragen können.

Die Roll-Up-Ausstellung „Boden. Grund zum Leben“ flankierte die Veranstaltung und informierte interessierte Besucher und Besucherinnen zu Bodenschutz-Projekten in der Landwirtschaft, die die GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) weltweit umsetzt.

©Marit Firlus/GIZ

 

Weitere Informationen:

Tropentag

GIZ Globalvorhaben Bodenschutz und Bodenrehabilitierung für Ernährungssicherung

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