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Deutsches Engagement im Bodenschutz weltweit

Deutschland ist wirtschaftlich abhängig von der Welt – wir exportieren nicht nur, sondern beziehen auch viele unserer Waren aus dem Ausland. Die Produktion dieser Güter braucht Boden. Jeder EU-Bürger nutzt dabei eine sechsmal größere Menge Boden als ein Einwohner von Bangladesch. Gleichzeitig sind insbesondere in den Trockengebieten der Erde die Menschen stärker auf die Erzeugnisse ihrer Äcker angewiesen. So leben etwa 72 Prozent der Bevölkerung von Subsahara-Afrika im ländlichen Raum und hängen von Eigenanbau ab. Der Verlust von fruchtbarem Ackerboden hat folgenschwere Konsequenzen für sie.

Es ist das Ziel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), im Schulterschluss mit vielen engagierten Nichtregierungsorganisationen (NROs), die Fruchtbarkeit der Böden der Welt zu erhalten.

Bereits seit vielen Jahren steht dabei die praktische Unterstützung von Partnerländern im Fokus, welche vor besonderen Herausforderungen im Erhalt nutzbarer Böden stehen. In den Jahren 2012 und 2013 wurden allein durch das BMZ weltweit über 800 Projekte zur Bekämpfung der Bodendegradierung in Trockengebieten (Desertifikation) durchgeführt. In vielen dieser Projekte, wie auch in der neuen Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“, war die Desertifikationsbekämpfung dabei nur ein Aspekt zur Unterstützung der ländlichen Entwicklung und der Nahrungsmittelproduktion. Zu diesem Zweck investierte die Bundesrepublik in den Jahren 2012 und 2013 rund 452 Millionen Euro. Auch auf internationaler Ebene setzt sich das BMZ für den Bodenschutz ein, z.B. im Rahmen der Konvention der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation in den von Dürre und/oder Desertifikation schwer betroffenen Ländern, oder bei der Verabschiedung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen.

Hinzu kommt eine Großzahl erfolgreicher Entwicklungsprojekte großer und kleiner NROs. Ihre wertvolle Arbeit vor Ort unterstützt die Menschen bei der Sicherung ihrer Lebensgrundlagen und dem Erhalt gefährdeter Lebensräume. So achten beispielsweise Fair Trade-Organisationen auf die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards bei der Produktion von Gütern für unseren heimischen Bedarf.

Im Kampf gegen den weltweiten Hunger ist der Fokus auf die gute Qualität des Bodens ein grundlegender Schritt in Richtung einer nachhaltigen und nährstoffreichen Nahrungsproduktion.

Wie sich die Netzwerkpartner für den Bodenschutz einsetzen...

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Weitere Termine finden sie im

Bodenkalender des Umweltbundesamtes